Bekanntlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und das gilt auch für den Handel mit Differenzkontrakten, kurz CFDs. Bei CFDs handelt es sich um sogenannte Derivate und das bedeutet, dass der Kurs der CFDs von der Differenz zwischen dem Briefkurs und dem Geldkurs abhängt, den ein Basiswert hat. Salopp gesagt kann man den CFD-Handel auch mit einer Wette vergleichen, allerdings ist der Handel ein wenig kompakter und er erfordert auch mehr Wissen. Worauf sollten Anfänger im CFD-Handel achten und was ist besonders wichtig?

Bei einem Broker lernen

Alle, die in den CFD-Handel einsteigen möchten, müssen einen Broker haben und dieser Broker sollte mit sehr viel Sorgfalt ausgesucht werden. Vor allem für Einsteiger ist es wichtig, mit dem richtigen Broker zu arbeiten, denn viele Broker bieten neben einem Demokonto auch Webseminare und Lehrgänge an. Dort werden die wichtigen Einzelheiten des CFD-Handels in allen Details erklärt. Das Gelernte kann dann mit dem Demokonto geübt werden, ohne dass dabei ein Risiko entsteht.

Erst lernen, dann handeln

Händler, die schon Erfahrung haben, können mit CFDs viel Geld verdienen, Anfänger sollten sich hingegen viel Zeit lassen und alles über diesen speziellen Handel lernen. Erst wenn der Handel mit dem Demokonto tatsächlich erfolgreich verläuft, dann wird es Zeit, in den realen Handel zu investieren. Einsteiger sollten am Anfang nicht zu viel Geld einsetzen, wenn sich die ersten Erfolge einstellen, dann ist immer noch Zeit, mehr Geld in die Hand zu nehmen. Wichtig ist es zu wissen, dass der Händler alleine für seine Verluste verantwortlich ist. Daher ist es eine gute Idee mit einem Broker zu arbeiten, der eine Stop-Loss-Funktion anbietet, denn so lassen sich hohe Verluste vermeiden.

Die richtige Strategie finden

Wer mit dem CFD-Handel Geld verdienen möchte, der muss auch die richtige Strategie haben. Die bekannten Strategien stammen aus dem Handel mit Wertpapieren, aber sie kommen auch für den Handel mit CFDs infrage. Damit eine Strategie entwickelt werden kann, muss zunächst eine Analyse des Kursverlaufs bei den Basiswerten bestimmt werden. Die Händler unterscheiden dabei zwischen einer Chartanalyse, die auch unter dem Namen technische Analyse bekannt ist und der sogenannten Fundamentalanalyse. Während die technische Analyse auf Charts basiert, in denen die Kurse der einzelnen Basiswerte eingetragen werden, steht bei der Fundamentalanalyse der innere Wert des jeweiligen Basiswerts im Mittelpunkt. Aus dieser Analyse lässt sich die künftige Entwicklung eines Kurses ablesen.

Welche Basiswerte stehen zur Verfügung?

Einige Broker bieten mehr als 1000 Basiswerte für den CFD-Handel, unterteilt werden die Basiswerte aber immer in die folgenden Gruppen:

  • Anleihen
  • Futures
  • Edelmetalle und Rohstoffe
  • Fremdwährungen
  • Aktien
  • Internationale Indizes wie der Dow Jones oder der Nikkei

Unter diesen Werten kann der Trader wählen, und welcher dieser Basiswerte der Richtige ist, das kann der Trader beim Handel mit dem Demokonto herausfinden.