Pflege-Revolution in Wien: Türkenschanze erstrahlt im neuen Glanz!

Ein Meilenstein für Wiens Senioren: Das Haus An der Türkenschanze Wien feiert! Im August 2025 wurde die umfassende Modernisierung des Hauses An der Türkenschanze mit einem großen Sommerfest abgeschlossen. Zwei Jahre intensiver Bauarbeiten haben das …

Ein Meilenstein für Wiens Senioren: Das Haus An der Türkenschanze

Wien feiert! Im August 2025 wurde die umfassende Modernisierung des Hauses An der Türkenschanze mit einem großen Sommerfest abgeschlossen. Zwei Jahre intensiver Bauarbeiten haben das Pflegeheim in ein modernes Paradies für Senioren verwandelt. Doch was bedeutet das für die Wiener Bevölkerung? Und wie reiht sich dieses Projekt in die größere Strategie der Stadt ein?

Pflege mit Zukunft: Was steckt dahinter?

Die Modernisierung des Hauses An der Türkenschanze ist Teil der Häuserstrategie 2030+, die gemeinsam mit dem Fonds Soziales Wien (FSW) und der Stadt Wien entwickelt wurde. Ziel ist es, den steigenden Pflegebedarf zu decken und gleichzeitig die Lebensqualität der älteren Generation nachhaltig zu verbessern. Bis 2030 sollen insgesamt 450 zusätzliche Pflegeplätze in Wien geschaffen werden.

Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport, betonte bei der Eröffnung: „Die Schaffung zusätzlicher Pflegeplätze und moderner Infrastrukturen ist eine zentrale Maßnahme, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. So können wir den Wiener*innen auch künftig qualitativ hochwertige Pflege und Betreuung bieten, die ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.“

Was bedeutet das für Wien?

Mit der Fertigstellung des Hauses An der Türkenschanze stehen nun 92 Pflegeplätze zur Verfügung, die auf moderne, kleinteilige Wohneinheiten aufgeteilt sind. Diese Einheiten können flexibel genutzt werden, um den individuellen Bedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden. Simon Bluma, stellvertretender Geschäftsführer der Häuser zum Leben, erklärt: „Kleine, überschaubare Einheiten fördern soziale Nähe und schaffen eine vertraute Umgebung – das wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden und die kognitiven Fähigkeiten unserer Bewohner*innen aus.“

Ein Blick in die Vergangenheit: Pflege in Wien

Historisch gesehen hat Wien immer großen Wert auf soziale Sicherheit gelegt. Bereits im 19. Jahrhundert wurden die ersten Schritte zur institutionellen Altenpflege unternommen. Mit der Gründung der Häuser zum Leben im 20. Jahrhundert wurde ein wichtiger Meilenstein gesetzt, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Heute ist Wien mit 30 Pensionisten-Wohnhäusern der größte Anbieter von Senior*innenbetreuung in Österreich.

Modernes Arbeitsumfeld: Mehr als nur Pflege

Nicht nur die Bewohner profitieren von den Neuerungen. Auch die Mitarbeiter des Hauses erleben eine deutliche Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen. Helle, funktionale Räume und neue Pausenbereiche steigern das Wohlbefinden im Arbeitsalltag und tragen zu einer langfristigen Mitarbeiterbindung bei. Dies ist ein wichtiger Faktor, um dem Fachkräftemangel in der Pflegebranche entgegenzuwirken.

Die Bedeutung für die Wiener Bevölkerung

Für die Wiener Bevölkerung bedeutet die Erweiterung der Pflegeplätze nicht nur mehr Sicherheit im Alter, sondern auch eine Entlastung für pflegende Angehörige. Mit zunehmendem Alter der Bevölkerung wird der Pflegebedarf in den kommenden Jahren weiter steigen. Die Stadt Wien hat dies erkannt und setzt mit Projekten wie dem Haus An der Türkenschanze wichtige Akzente, um diesen Herausforderungen proaktiv zu begegnen.

Expertenmeinungen: Ein Schritt in die richtige Richtung

„Die Modernisierung des Hauses An der Türkenschanze ist ein Paradebeispiel dafür, wie Pflege im 21. Jahrhundert aussehen sollte“, meint Sozialexperte Dr. Franz Müller. „Es zeigt, dass Wien nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis bereit ist, den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft zu begegnen.“

Zukunftsausblick: Was kommt als Nächstes?

Mit der Häuserstrategie 2030+ hat Wien einen klaren Plan zur Bewältigung des demografischen Wandels. Bis 2030 sollen weitere Modernisierungen und Neubauten folgen, um die Pflegeinfrastruktur der Stadt zukunftssicher zu gestalten. Die Kooperation mit 170 Partnerorganisationen stellt sicher, dass alle Wiener*innen die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.

Anita Bauer, Geschäftsführerin des FSW, freut sich über die Fortschritte: „Gemeinsam mit unseren Partnern schaffen wir soziale Sicherheit für rund 145.000 Wienerinnen und Wiener. Die Modernisierung des Hauses An der Türkenschanze ist ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung.“

Ein Fest der Freude und Hoffnung

Die feierliche Eröffnung des Hauses An der Türkenschanze wurde von den Bewohnern und zahlreichen Ehrengästen, darunter Bezirksvorsteherin Silvia Nossek, gebührend gefeiert. Jasmin Tomassi, Direktorin des Hauses, bedankte sich bei den Gästen: „Es ist schön zu sehen, wie viel hier in kurzer Zeit entstanden ist. Das Haus An der Türkenschanze ist bereit für die Zukunft – mit mehr Platz, mehr Komfort und mehr Lebensqualität für unsere Bewohner*innen.“

Fazit: Ein Vorbild für ganz Österreich

Die Modernisierung des Hauses An der Türkenschanze ist nicht nur ein Gewinn für Wien, sondern könnte auch als Vorbild für andere Bundesländer dienen. Die Kombination aus modernster Infrastruktur, individueller Betreuung und einem angenehmen Arbeitsumfeld zeigt, wie Pflegeeinrichtungen heute gestaltet sein sollten, um den Bedürfnissen der älteren Generation gerecht zu werden.

Für Interessierte gibt es die Möglichkeit, sich über die Website der Häuser zum Leben über einen Einzug zu informieren. Der Weg ins Wunschhaus ist somit für viele Wiener*innen nur einen Klick entfernt.