Wien (OTS) – „Während andere Bundesländer längst beweisen, dass
Fernwärme zu
fairen und leistbaren Preisen möglich ist, zwingt Bürgermeister
Ludwig die Wienerinnen und Wiener mit völlig überhöhten Tarifen
regelrecht in die Knie. Mit nur einer Unterschrift könnte er dieser
Abzocke ein Ende setzen – ist er doch der Preisregulator. Doch
anstatt die Menschen zu entlasten, schaut Ludwig tatenlos zu und
kassiert weiter“, kritisiert die Wiener FPÖ-Wirtschaftssprecherin
Stadträtin Ulrike Nittmann die sozialistische Preistreiberei. Anlass
ist eine aktuelle Analyse des Beratungsnetzwerks Kreutzer Fischer &
Partner zu den österreichweiten Fernwärmetarifen.
Die Studie zeigt deutlich: Während Haushalte im Burgenland im
Bestandstarif nur rund 437 Euro pro Jahr zahlen, müssen Wiener im
Schnitt 1.602 Euro berappen – ein Unterschied von fast 270 Prozent.
Auch bei Neuanschlüssen liegt Wien mit 1.602 Euro an der Spitze,
während Kärnten mit 588 Euro beweist, dass es deutlich günstiger
geht. „Wien ist damit trauriger Spitzenreiter beim Preiswucher. Die
Verantwortung für diese Kostenexplosion trägt Ludwig“, so Nittmann.
Besonders problematisch sei, dass es bei Fernwärme – anders als
bei Strom oder Gas – keine Möglichkeit zum Anbieterwechsel gibt. Die
Versorgung ist an lokale Netze gebunden, die überwiegend im Besitz
der Wärmelieferanten stehen. „Die Bevölkerung ist der Willkür der
roten Energiepolitik ausgeliefert. Während Wohnen, Energie und
Lebensmittel immer teurer werden, bleibt den Menschen in Wien am
Monatsende kaum mehr Geld zum Leben. Das ist die Realität in Ludwigs
Wien“, warnt Nittmann.
Die FPÖ fordert daher ein sofortiges Ende der Preisabzocke sowie
eine umgehende Senkung der Fernwärmetarife in der Bundeshauptstadt,
damit die Wienerinnen und Wiener endlich wieder mehr zum Leben haben.