Grüne Wien/Pühringer, Kraus: Rot-Pink kürzt ziel- und planlos

Wien (OTS) – „Die rot-pinke Stadtregierung setzt beim Sparen die
völlig falschen
Prioritäten. Anstatt die Wiener:innen in ihrem Alltag zu entlasten,
kürzen SPÖ und Neos bei sozialen Errungenschaften wie dem 365Ꞓ-
Jahresticket“, kritisieren Judith Pühringer und Peter Kraus,
Parteivorsitzende Grüne Wien, die letzten Ankündigungen der
Stadtregierung.
Auch das eilige Zurückrudern bei der Erhöhung der Ortstaxe sei ein
Beleg für eine falsche Prioritätensetzung: „Beim Widerstand der
Wirtschaftskammer gegen die Ortstaxe geht die Stadtregierung sofort
in die Knie, aber die Zerstörung der 365Ꞓ-Jahreskartezieht Rot-Pink
gnadenlos durch. Das ist eine Verhöhnung der Wiener:innen“, so
Pühringer und weiter: „Eine Ökologisierung und Anhebung der Ortstaxe
kann eine sinnvolle Möglichkeit für zusätzliche Einnahmen sein, ohne
den Wiener:innen ihre günstigen und klimafreundlichen Öffis zu
nehmen“, so Pühringer.

Ende des 365Ꞓ-Tickets ist wirtschaftlich riskant

Wirtschaftlich nicht durchdacht sei ebenso das Ende des 365Ꞓ-
Tickets, so die Kritik der Grünen. „Die Zerstörung der 365Ꞓ-
Jahreskarte ist nicht nur klima- und sozialpolitisch falsch, sondern
auch betriebswirtschaftlich hochriskant. Die 365Ꞓ-Jahreskarte hat
seit 2012 jährlich zu deutlichen Mehreinnahmen bei den Ticketerlösen
geführt. Die Stadtregierung riskiert jetzt, dass genau das Gegenteil
eintritt und viele Jahreskartenbesitzer:innen auf wenige
Einzeltickets umsteigen. Im Ergebnis wären das sinkende Einnahmen“,
erläutert Kraus.

Grüne Petition und Sondergemeinderat

Die Wiener Grünen kämpfen mit voller Kraft gegen die verfehlte
Budgetpolitik an: Über 21.000 Menschen haben die Petition für den
Erhalt des 365-Euro-Tickets bereits unterschrieben – mit zahlreichen
Unterschriften-Aktionen in der ganzen Stadt bauen die Grünen
weiterhin Druck auf die Stadtregierung aufbauen. Am 22. September
findet zudem der von den Grünen beantragte Sondergemeinderat „Rot-
Pinker Vorschlaghammer: Die Stadtregierung kürzt ziel- und planlos in
der Daseinsvorsorge“ statt.