Wien (OTS) – Die Spritpreise gehen weiter steil nach oben. An manchen
innerstädtische Tankstellen wurde Medienberichten zufolge bereits die
2-Euro-Marke für einen Liter Diesel geknackt. Schnelle Hilfe durch
die Verliererampel sei jedoch nicht zu erwarten, kritisierte FPÖ-
Verkehrssprecher NAbg. Christian Hafenecker. Besonders sauer stößt
ihm dabei der gestrige Kommentar des roten Finanzministers auf.
Dieser meinte gestern in der ZiB2, dass es nicht sein könne, dass die
international steigenden Ölpreise durch den Staatshaushalt
ausgeglichen werden. „Wenn Preise steigen, steigen auch die
Steuereinnahmen durch die Verbrauchssteuern. Marterbauer kassiert bei
jedem Cent Preissteigerung an der Zapfsäule mit. Er ist somit einer
der großen Krisengewinnler der Spritpreis-Explosion. Mehr als die
Hälfte des Spritpreises wandert in Form von Steuern in die
Staatskasse. Er denkt aber nicht daran, den leidgeprüften
Österreichern zu helfen, indem er Steuern temporär reduziert oder
gänzlich streicht“, kritisierte Hafenecker.
Die gestern von ÖVP-Wirtschaftsminister angekündigte erweiterte
Prüfung der Spritpreise durch die Bundeswettbewerbsbehörde helfe den
Menschen genau gar nicht: „Die Autofahrer haben jetzt und in den
nächsten Wochen Monaten nichts davon, wenn dann im Sommer ein
Institut seine Untersuchungsergebnisse präsentiert. Die Menschen
brauchen jetzt Hilfe, um die Preisexplosion an den Zapfsäulen
abzufedern“, betonte der FPÖ-Verkehrssprecher und forderte die
Verliererampel auf, die Steuern auf Treibstoffe zu senken.
Hafenecker: „Wir brauchen jetzt rasche Hilfe und keine monatelangen
Evaluierungen.“