Wien (OTS) – Stadt Wien plant Abzocke auf Rekordniveau: 8,5% Ortstaxe
würde
Monteure, volljährige Lehrlinge und sogar Wiener in Notlagen treffen
Was die Stadtregierung als „Haushaltskonsolidierung“ verkauft,
entpuppt sich als beispielloser Angriff auf Wiens Gastfreundschaft:
Die geplante Erhöhung der Ortstaxe von 3,2% auf astronomische 8,5%
katapultiert Wien auf Platz 2 der teuersten Städte Europas – nur
Amsterdam kassiert noch dreister ab.
Der Verband der Apartmentvermieter (VDAV) bezeichnet diese
Maßnahme als reine Wegelagerei. Während die Politik öffentlich über
hohe Preise jammert, dreht sie selbst an der Preisschraube – und das
um unfassbare 166 Prozent.
GRAFIK: Zur vollständigen EU-Vergleichstabelle (inkl. Quellen &
Methodik): https://swiy.co/vdav-ortstaxe
Zwtl.: Die schockierenden Fakten:
– 81 Millionen Euro will sich die Stadt aus den Taschen der Gäste
greifen
– Wien wird teurer als Rom, Kopenhagen, Stockholm und Warschau –
ZUSAMMEN!
– Die Abzocke startet ausgerechnet am 1. Dezember – mitten in der
Hochsaison
– Bereits bezahlte Buchungen müssen nachverrechnet werden oder
Vermieter bleiben auf den Mehrkosten sitzen
Zwtl.: Der Wahnsinn im Detail: 90 Tage zahlen für Monteure und
volljährige Lehrlinge
Besonders absurd: Die Ortstaxe gilt für volle 90 Nächte – auch
bei Langzeitaufenthalten.
Ein Rechenbeispiel macht sprachlos: Ein Monteur, der 60 Nächte zu
je 100 Ꞓ bleibt, zahlt bei 8,5 % 510 Ꞓ Ortstaxe. Für eine Leistung?
Fehlanzeige!
Der VDAV stellt die entscheidende Frage: Warum soll ein Arbeiter,
der Wien aufbaut, für 90 Tage Tourismussteuer zahlen? Er besucht
keine Museen, macht keine Stadtführungen – und leistet damit einen
Beitrag zur Entwicklung der zweit-lebenswertesten Stadt der Welt!
Zwtl.: Chaos vorprogrammiert: Tausende Buchungen müssen
nachverrechnet werden
Der geplante Start am 1. Dezember ist ein Schlag ins Gesicht für
jeden Vermieter. Tausende Buchungen für die Adventzeit sind längst
bezahlt – über Booking.com, Airbnb und andere Plattformen.
Der VDAV warnt vor einem bürokratischen Super-GAU: Die Vermieter
müssen jedem einzelnen Gast hinterherlaufen und nachkassieren. Das
zerstört Vertrauen und schadet Wiens Ruf nachhaltig. Oder sie bleiben
auf den Mehrkosten selbst sitzen, während die Inflation weiter davon
galoppiert.
Zwtl.: Die klaren Forderungen des VDAV:
1. Keine Erhöhung notwendig – das System funktioniert bereits
perfekt
Die Ortstaxe ist als Prozentsatz konzipiert und passt sich
automatisch an:
– Inflationsanpassung erfolgt von selbst: Steigen die Zimmerpreise,
steigen die Einnahmen
– Rekord-Nächtigungszahlen = Rekord-Einnahmen: Wien verzeichnet
Tourismusrekorde, die Stadtkasse profitiert bereits massiv
– 42 Millionen Euro Einnahmen übersteigen das Wien Tourismus Budget (
33,4 Mio) bereits deutlich
2. Ausnahmen für Nicht-Touristen
– Befreiung für Monteurwohnungen und berufliche Langzeitaufenthalte
– Keine Ortstaxe für Auszubildende und Praktikanten : Neben den
bereits ausgenommenen Studierenden an Hochschulen sollten auch
volljährige Schüler, die über Erasmus+ oder andere Bildungsprogramme
ihr Pflichtpraktikum in Wien absolvieren, von der Abgabe befreit
werden
– Keine Ortstaxe für Wiener in Notlagen , die wegen Gebrechen in der
eigenen Wohnung oder zwischen Umzügen kurzfristig Unterkunft nehmen
müssen
3. Obergrenze bei 30 statt 90 Nächten
–
Wer länger als einen Monat bleibt, ist kein Tourist – Punkt.
Zwtl.: Wien am Scheideweg: Weltstadt oder Abzock-Metropole?
Die Zahlen sprechen Klartext: Mit 8,5% Ortstaxe wird Wien zur
zweitteuersten Stadt Europas . Nur Amsterdam kassiert mit 12,5% noch
schamloser ab – und das explizit zur Touristenabschreckung!
Der VDAV stellt die kritische Frage: Will Wien wirklich in einem
Atemzug mit Amsterdams Anti-Tourismus-Politik genannt werden? Diese
Erhöhung ist ein Schuss ins eigene Knie – sie gefährdet
Arbeitsplätze, vertreibt Gäste und ruiniert Wiens Ruf als
gastfreundliche Metropole.
Zwtl.: Das dicke Ende kommt noch
Die Stadt rechnet mit 81 Millionen Euro Mehreinnahmen. Was sie
verschweigt: Die Verluste durch:
– Wegbleibende Kongressveranstalter (Wien ist Kongress-Weltmeister –
noch!)
– Sinkende Buchungen im preissensiblen Segment
– Weniger Umsatzsteuer durch Gästerückgang
– Jobverluste in der Tourismusbranche
Der VDAV warnt eindringlich: Die Stadt sägt am Ast, auf dem
100.000 Arbeitsplätze sitzen.
Zwtl.: Die Absurdität der Zweckentfremdung
Besonders bitter: Die Ortstaxe übersteigt bereits jetzt mit 42
Millionen Euro das Budget des Wien Tourismus (33,4 Millionen Euro).
Die geplanten Mehreinnahmen dienen offensichtlich nicht der
Tourismusförderung, sondern werden zur allgemeinen Budgetstopfung
zweckentfremdet. Der VDAV sieht darin einen klaren Vertrauensbruch:
Die Apartmentvermieter werden zu unbezahlten Steuereintreibern für
die Finanzlöcher der Stadt degradiert.
Zwtl.: Jetzt handeln – bevor es zu spät ist!
Der Verband der Apartmentvermieter ruft alle politischen
Entscheidungsträger auf, diese wirtschaftspolitische Geisterfahrt
sofort zu stoppen.
Der VDAV fordert Dialog statt Diktat, Vernunft statt
Verzweiflung, Partnerschaft statt Plünderung. Wien hat es nicht
nötig, zur Abzock-Hauptstadt Europas zu werden. Noch ist es nicht zu
spät, diesen historischen Fehler zu verhindern.