Figl/Zierfuß: Wiener werden ärmer – Stadtregierung dreht dennoch weiter an der Gebührenschraube

Wien (OTS) – „Die Wienerinnen und Wiener haben immer weniger im
Geldbörsel,
gleichzeitig werden sie von der Stadt mit neuen Gebühren
konfrontiert. Das ist der völlig falsche Weg. Die Stadtregierung muss
endlich bei den eigenen Strukturen sparen, anstatt die Bürgerinnen
und Bürger weiter zu schröpfen“, kritisieren gf. Landesparteiobmann
Bezirksvorsteher Markus Figl und Klubobmann Harald Zierfuß.

Wie alarmierende Zahlen der Statistik Austria zeigen, liegt das
verfügbare Pro-Kopf-Einkommen in Wien bei nur 26.200 Euro – und damit
nicht nur deutlich unter dem österreichischen Schnitt, sondern auch
abgeschlagen hinter allen anderen Bundesländern. Besonders deutlich
ist der Vergleich mit Niederösterreich, wo die Menschen pro Kopf um
3.200 Euro mehr zur Verfügung haben. Noch im Jahr 2000 war Wien
Spitzenreiter im Bundesländervergleich, seit 2016 liegt die
Bundeshauptstadt auf dem letzten Platz.

Statt die wirtschaftliche Situation der Menschen zu verbessern,
setzt die SPÖ-Neos-Stadtregierung ausschließlich auf neue
Belastungen. Bekanntlich wurden die Tarife der Wiener Linien und das
Parken in der Stadt empfindlich verteuert. Besonders problematisch
sei, dass diese Mehrbelastungen all jene am härtesten treffen, die
ohnehin schon mit den steigenden Kosten kämpfen. „Familien,
Pensionisten, Studenten – sie alle spüren die Teuerungen unmittelbar.
Dass gerade in einer Phase sinkender Realeinkommen die Gebühren
steigen, ist schlicht verantwortungslos“, so beide weiter.

Wien brauche endlich eine Politik, die die Bürgerinnen und Bürger
entlastet. „Die Stadt muss ihre Strukturen modernisieren, effizienter
wirtschaften und aufhören, die Wienerinnen und Wiener für ihre
Versäumnisse zahlen zu lassen. Dazu gehört auch eine Reform der
Mindestsicherung – denn es kann nicht sein, dass Wien zum
Sozialhilfemagneten verkommt, während die arbeitende Bevölkerung
immer stärker belastet wird“, halten Figl und Zierfuß abschließend
fest.