Wien (OTS) – „SPÖ-Vizekanzler und Medienminister Babler darf nicht
länger zur
Benko-Connection des von ihm installierten roten ORF-
Stiftungsratsvorsitzenden Lederer und zu dessen Drohungen gegen eine
Journalistin schweigen. Das sind handfeste Skandale, zu denen er
sofort Stellung beziehen muss!“, forderte heute FPÖ-Generalsekretär
und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA.
Laut einem Bericht der „Kronen Zeitung“ kommt Lederer in
Abrechnungen des Anwalts von Ex-ÖVP-Intimus und Signa-Pleitier René
Benko vor. So soll Lederer 2022 und 2023, als Signa bereits negativ
in die Schlagzeilen und ORF-Berichterstattung geraten war, mehrmals
mit dem Benko-Anwalt kommuniziert haben, zum Beispiel auch über einen
Bericht des ORF-„Report“. „Nach Gusenbauer und Dornauer ist das die
nächste SPÖ-Verbindung in Richtung Benko. Was war der Zweck der
Kommunikation zwischen Lederer und dem Benko-Anwalt? War es
vielleicht der Versuch, auf die ORF-Berichterstattung Einfluss zu
nehmen? Babler muss hier sofort für volle Transparenz sorgen! Sonst
kann er Benko gleich die SPÖ-Ehrenmitgliedschaft verleihen“, so
Hafenecker.
Noch erschütternder sei dabei nur noch die Enthüllung der
„profil“-Chefredakteurin Anna Thalhammer auf der sozialen Plattform
„X“, wonach ihr Lederer nach einem ihm nicht zum Gesicht stehenden
„profil“-Bericht Konsequenzen im ORF angedroht haben soll.
„Journalisten einzuschüchtern, ist ein klarer Angriff auf die Presse-
und Meinungsfreiheit, der nicht akzeptiert werden darf. Wenn dieser
Angriff auch noch von einem ORF-Stiftungsratsvorsitzenden wegen eines
ORF-kritischen Berichts geritten wird, dann sind eigentlich alle
Dämme gebrochen. Babler darf als Medienminister den Kopf nicht
einfach in den Sand stecken, wenn seinem Genossen Lederer vorgeworfen
wird, einer Journalistin gedroht zu haben, sondern muss klare
Konsequenzen setzen“, führte NAbg. Christian Hafenecker, MA weiter
aus.