Wien (OTS) – „Unwahrheiten werden nicht wahr, nur weil man sie
wiederholt. Dass
der FPÖ-Chef Herbert Kickl keine Skrupel hat, die Wahrheit zu seinen
Gunsten zu verdrehen, haben wir in den vergangenen Monaten oft genug
erlebt – zuletzt im Interview mit der Tageszeitung ‚Heute‘. Für ihn
trägt offenbar jeder, außer er selbst, Schuld an seinem fulminanten
Scheitern am Regierungsbildungsauftrag. Wenn Kickl wieder und wieder
behauptet, er würde doch gerne Kanzler werden wollen, lässt einen das
schon staunend zurück, immerhin weiß jeder in unserem Land, dass er
bereits die Chance dazu hatte und am Ende aus Angst vor der
Verantwortung selbst den Rückzug angetreten hat“, betont der
Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti, der weiter ausführt:
„Gleichzeitig wurde im XXL-Urlaub der FPÖ offenbar keine Minute dazu
aufgewendet, sich Konzepte für das Land zu überlegen. Stattdessen
wiederholte der Will-nicht-Kanzler die Unwahrheit, die FPÖ hätte
einer Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge von Pensionisten
nicht zugestimmt. Und weiter wird behauptet, dass ein Kniefall vor
Russland das Allheilmittel für alle Probleme unseres Landes wäre.
Anstatt an neuen und nützlichen Konzepten für Österreich zu arbeiten,
werden Uralt-Überschriften aus der letzten Legislaturperiode
hervorgekramt und neu aufgewärmt. Das ist keine Arbeit für
Österreich, das ist politische Arbeitsverweigerung.“
„Dass die Zeiten momentan nicht die einfachsten sind, bestreitet
niemand – doch wer Österreich tatsächlich im Herzen trägt, der sucht
gerade jetzt die Zusammenarbeit, schließt Kompromisse und übernimmt
Verantwortung. Nicht, weil es einfach ist, sondern weil es für die
Zukunft Österreichs notwendig ist. Genau das hat unser Bundeskanzler
Christian Stocker getan. Wer die Interessen Österreichs vor die
Interessen der Partei stellt, der agiert wie unser Bundeskanzler und
übernimmt Verantwortung“, so Marchetti abschließend.