Sonderausstellung im Josephinum widmet sich Österreichs Ausnahmekünstler Gustav Klimt

Wien (OTS) – Die Ausstellung „ Gustav Klimt und die Medizin. Bilder
zum Fluss des
Lebens “ zeigt wie stark medizinisch-naturwissenschaftliche
Erkenntnisse die Werke von Gustav Klimt beeinflussten, und eröffnet
neue Perspektiven auf Klimt als visionären Deuter des Lebenszyklus
von Geburt bis zum Tod. Die Ausstellung im Josephinum in Wien öffnet
am 26. März 2026. Am 25. März um 10:30 Uhr gibt es zur Eröffnung der
Ausstellung ein Pressegespräch mit anschließender Presseführung.

Die ab 26. März 2026 im Josephinum, den Sammlungen der
Medizinischen Universität Wien, präsentierte Ausstellung „ Gustav
Klimt und die Medizin. Bilder zum Fluss des Lebens “ widmet sich
erstmals umfassend den vielfältigen Beziehungen zwischen Klimts Werk
und dem medizinischen Fortschritt der zweiten Wiener Medizinischen
Schule in Wien um 1900. Sie zeigt, wie sehr die intellektuelle
Atmosphäre dieser Zeit – geprägt von bahnbrechenden
naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, neuen medizinischen Methoden
und einem offenen Dialog zwischen den Disziplinen – Gustav Klimts
Denken und Schaffen beeinflusste.

Im Zentrum der Ausstellung steht das Fakultätsbild „Die Medizin“,
das 1945 zerstört wurde und wohl eines der umstrittensten,
innovativsten und zugleich visionärsten Werke des österreichischen
Künstlers ist. Nach einer aufwändigen, wissenschaftlich gestützten KI
-Rekonstruktion im Rahmen eines Projektes des Belvedere mit Google
Arts and Culture im Jahr 2024 erhält man einen farbigen Eindruck von
Klimts monumentaler Komposition, die heute großformatig an der
Fassade des Anna Spiegel Forschungsgebäudes auf dem Gelände des
MedUni Campus AKH zu sehen ist.

Im historischen Hörsaal des Josephinums werden 25 originale Klimt
-Zeichnungen, die aus renommierten österreichischen Institutionen und
Sammlungen stammen, gezeigt, sowie von ausgewählten
Privatsammler:innen, deren Bilder bislang selten öffentlich
zugänglich waren. Veranschaulicht werden Klimts Arbeitsprozesse,
seine Auseinandersetzung mit Anatomie und Zellstrukturen und seine
intensive Beschäftigung mit der Darstellung von Geburt, Leben,
Krankheit und Tod. Die Ausstellung wird durch medizinhistorische
Exponate aus der Sammlung des Josephinums ergänzt.

Die Ausstellung wird kuratiert von Tobias G. Natter, ehemaliger
Direktor des Leopold Museums und Autor des aktuellen
Werkverzeichnisses aller Klimtgemälde. Begleitet wird die Ausstellung
von einem reich illustrierten Katalog mit Fachbeiträgen aus
Philosophie, Kunstgeschichte und Medizin, Verlag Prestel, Umfang 240
Seiten.

Termin und Anmeldung Pressegespräch mit Presseführung
Termin: 25. März 2026, 10:30 Uhr
Josephinum, Währinger Straße 25, 1090 Wien

Pressegespräch in Anwesenheit von

Markus Müller, Rektor der MedUni Wien
Christiane Druml, Direktorin des Josephinums
Tobias G. Natter, Kurator der Ausstellung

Anschließend Presseführung durch die Ausstellung.
Anmeldung unter [email protected]

Josephinum – Medizinhistorisches Museum Wien
Währinger Straße 25, 1090 Wien; www.josephinum.ac.at
Öffnungszeiten Mi-Sa, 10.00-18.00 Uhr, Do, 10.00-20.00 Uhr
Sonderausstellung „Gustav Klimt und die Medizin. Bilder zum Fluss des
Lebens“
Ausstellungsdauer: 26. März – 27. Juni 2026
Kurator: Tobias G. Natter

Pressebilder: https://www.josephinum.ac.at/presse/

Pressegespräch mit Presseführung zur Ausstellung „Gustav Klimt und
die Medizin. Bilder zum Fluss des Lebens“

Die Ausstellung „Gustav Klimt und die Medizin. Bilder zum Fluss des
Lebens“ zeigt wie stark medizinisch-naturwissenschaftliche
Erkenntnisse die Werke von Gustav Klimt beeinflussten, und eröffnet
neue Perspektiven auf Klimt als visionären Deuter des Lebenszyklus
von Geburt bis zum Tod. Die Ausstellung im Josephinum in Wien öffnet
am 26. März 2026. Am 25. März um 10:30 Uhr gibt es zur Eröffnung der
Ausstellung ein Pressegespräch mit anschließender Presseführung.
Anmeldung unter [email protected]

Datum: 25.3.2026, um 10:30 Uhr
Ort: Josephinum
Währinger Straße 25, 1090 Wien
Url: https://www.josephinum.ac.at/