Volkswagen Konzernmarken wachsen stärker als der Pkw-Neuwagenmarkt und bauen mit 41,3% Marktanteil ihre Führungsposition weiter aus

Salzburg (OTS) – Der österreichische Pkw-Neuwagenmarkt zeigt in den
ersten sechs
Monaten des heurigen Jahres mit 143.051 eine konstante Performance
nach oben: Die Neuzulassungen konnten kumulativ um 5,9% gesteigert
werden, auch wenn der Einzelmonat Juni mit 27.868 Fahrzeugen
gegenüber dem Vorjahr einen leichten Rückgang aufweist (-9,2%). Im
Vorjahr hatten Vorzieheffekte aufgrund „auslaufender Serien“ den
Markt zum Halbjahr künstlich befeuert.

„Der heimische Automarkt zeigt eine bislang stabile
Aufwärtsbewegung, auch wenn das Wachstum in kleinen Schritten
erfolgt. Wir sind insgesamt zufriedenstellend unterwegs, vor allem
wenn man die weiterhin volatile Gesamtgemengelange mit in Betracht
zieht. Die leichte Delle im Juni darf auch nicht überbewertet werden,
war dieser im Vorjahr von Sondereffekten getrieben. Aber zurück zur
annähernd alten Marktstärke ist es noch ein langer Weg“, fasst Dr.
Hans Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche
Holding Salzburg, des 1. Halbjahr 2025 zusammen.

Und Schützinger fügt an: „Realistische Aussagen zum
Jahresendergebnis können erst in der nächsten Quartalsbetrachtung
getroffen werden, zeigt sich der Markt mit der spürbaren (Sommer-)
Kaufzurückhaltung noch als ‚Black Box‘. Vor diesem Hintergrund ist
sicher, dass wir bei allen Marktteilnehmern in den nächsten Wochen
zahlreiche verkaufsbelebende Maßnahmen für das wichtige
Herbstgeschäft sehen werden.“

Zwtl.: Treibende Kraft am Markt: Volkswagen Konzernmarken um 11,1%
über Vorjahr

Die Volkswagen Konzernmarken sind weiterhin auf hohem
Marktanteilsniveau unterwegs: Mit 59.056 Neuzulassungen konnten sie
fast doppelt so stark als der Markt zulegen und mit einem Marktanteil
von 41,3% ihre einzigartige Stellung am heimischen Automarkt sogar
noch weiter ausbauen (+2%-Punkte gegenüber 1-6/2024).

Die wirtschaftliche und geopolitische Situation, die momentan
vorherrscht sowie die Diskussion, welche Antriebsform zukünftig die
richtige ist, macht es den Menschen aktuell nicht einfach in neue
Mobilität zu investieren. Diese Verunsicherung ist überall spürbar.
„Gerade in volatilen Zeiten wie diesen erweisen sich starke Marken,
innovative Produkte und eine schlagkräftige Vertriebs- und
Serviceorganisation als klarer Wettbewerbsvorteil“, sagt Dr. Hans
Peter Schützinger. „So gesehen gehen wir auch optimistisch in die
zweite Jahreshälfte. Mit unserem attraktiven Produktangebot werden
wir die unterschiedlichen Kundenwünsche perfekt abdecken. Wir wollen
uns am Jahresende wieder bei einem Marktanteil von rund 39% bewegen.“

Das Markenranking führt souverän die Volkswagen Pkw vor Škoda an.
Audi folgt als Premiummarke auf dem vierten Rang und CUPRA platzierte
sich als Fünfter erstmals in der Halbzeitwertung vor SEAT (6.). Die
heimischen Modellcharts sind fest in der Hand vom Škoda Octavia,
gefolgt vom VW Golf und dem SEAT Ibiza. Zusammen mit dem Škoda Karoq
(6.) und dem Škoda Fabia (10.) konnten sich fünf Konzernmodelle in
den Top Ten platzieren, unter den Top Twenty sind insgesamt sogar 13
Fahrzeuge mit ein Volkswagen Konzernlogo platziert.

Zwtl.: E-Automarkt setzt seinen Wachstumskurs in den ersten sechs
Monaten fort; jedes vierte BEV-Modell trägt ein Logo aus dem
Volkswagen Konzern

Auch der Markt der rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge konnte
seinen in diesem Autojahr wieder eingeschlagenen Wachstumskurs weiter
fortsetzen: In den ersten sechs Monaten sind in Summe 31.534 BEV-
Neuzulassungen registriert worden (+42,2%). Jeder fünfte in diesem
Jahr neu zum Verkehr zugelassene Pkw war damit rein elektrisch
unterwegs (22%).

Die Volkwagen Konzernmarken konnten u.a. dank gut angenommener
neuer Modelle die Zahl ihrer rein elektrischen Neuzulassungen auf
10.390 steigern (+135,9%) und somit mehr als verdoppeln. Damit trägt
jedes dritte E-Fahrzeug, welches in Österreich neu auf die Straße
kam, ein Logo einer Volkswagen Konzernmarke. Bei den Marken belegen
VW, Škoda, Audi und CUPRA die Plätze 2, 5, 6 und 8. Im Modellranking
sind mit dem Škoda Elroq, Škoda Enyaq, Audi Q6, VW ID.3 und VW ID.4
wiederum fünf Modelle in den Top Ten platziert.

„Die Transformation zu den BEV ist in vollem Gange und findet auf
beiden Seiten statt. Das zeigt der Markt auf Herstellerseite mit
neuen Modellen und Angeboten aber auch auf Kundenseite mit
gesteigertem Interesse an BEV. Wie lange das Tempo anhält, ist offen
und hängt von vielen Faktoren ab. Das Auslaufen der staatlichen E-
Förderung hat den BEV-Absatz jedenfalls wiederbelebt. Positiv ist
auch, dass rund 40% aller verkauften Volkswagen Konzernmodelle – BEV
und PHEV zusammengefasst – bereits elektrifiziert sind. Die Richtung
stimmt bis dato bei unseren Marken – auch um die CO2-Ziele der EU zu
erfüllen.“, sagt Dr. Hans Peter Schützinger.

Und er fügt an: „Das Angebot an neuen E-Auto wird immer größer
und zugleich immer leistbarer. In vielen Fällen besteht bereits eine
Preisparität zum Verbrenner-Äquivalent. Immer mehr können sich auch
vorstellen ein E-Auto zu kaufen. Besonders erfreulich ist, dass wir
mit unseren Marken und Modellen wie dem VW ID.7, Audi Q6, Škoda Elroq
oder CUPRA Tavascan auch am heißesten umkämpften Segment weiter
zulegen konnten. Das ist ein Indiz, dass wir den Geschmack unserer
BEV-Kunden treffen.“