St. Pölten (OTS) – Die psychosoziale Gesundheit von Kindern und
Jugendlichen steht im
Mittelpunkt der Jugendgesundheitskonferenzen in Niederösterreich
unter der Marke „MoodUp“. Beim heutigen Pressegespräch in St. Pölten
informierten Landesrat Anton Kasser, Landesrat und NÖGUS-Vorsitzender
Martin Antauer, NÖGUS-Geschäftsführer Volker Knestel und „Tut gut“-
Projektkoordinatorin Sabine Brandstetter über diese neue Initiative,
bei der die Gesundheitskompetenz von Jugendlichen gestärkt wird. Das
mehrjährige Projekt richtet sich an die Zielgruppe der 12- bis 20-
Jährigen und setzt auf Teilhabe, Mitwirkung und Gesundheit. Die
Jugendgesundheitskonferenzen sind eine Maßnahme im Rahmen der
österreichischen Vorsorgestrategie.
„Studien zeigen, dass vielfältige negative Umstände zu einer
zunehmenden psychosozialen Belastung bei Kindern und Jugendlichen
führen“, sagte Landesrat Kasser, der auch betonte: „Die Jugend ist
belastet in einer Zeit von Krisen und Ängsten um uns herum, in einer
Zeit mit Reizüberflutungen und einer steigenden Zahl an digitalen
Medien. Das führt dazu, dass viel zu viel Zeit vor den Handys
verbracht wird.“ Niederösterreich habe daher heuer bei „Tut gut“
bewusst einen Schwerpunkt auf diesen Bereich gelegt, so Kasser: „Wir
als Bundesland Niederösterreich wissen, dass psychische Erkrankungen
zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen zählen und
besonders bei Jugendlichen großer Handlungsbedarf besteht.“
Martin Antauer, Landesrat und NÖGUS-Vorsitzender, meinte: „Gerade
bei jungen Menschen ist eine rechtzeitige Gesundheitsvorsorge ein
lohnendes Projekt. Aktuelle Studien zeigen, wie wichtig dieses neue
Angebot ist: Jugendliche berichten häufig von Problemen wie
Niedergeschlagenheit und Schlaflosigkeit, rund zehn Prozent leiden
unter einer depressiven Verstimmung. Gleichzeitig hat sich die Zahl
der Spitalsaufenthalte bei jungen Menschen in den letzten Jahren mehr
als vervierfacht. Hinter diesen Zahlen stehen Jugendliche mit
Talenten, Hoffnungen und Träumen. Deshalb müssen wir als Bundesland
Niederösterreich früher handeln und jungen Menschen rechtzeitig die
Unterstützung und Angebote geben, die sie brauchen.“
Volker Knestel, NÖGUS-Geschäftsführer, führte aus: „Auftraggeber
für dieses Projekt ist der Niederösterreichische Gesundheits- und
Sozialfonds NÖGUS. Die ‚Tut gut‘ Gesundheitsvorsorge setzt das
Projekt bis 2028 um. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen der
österreichweiten Vorsorgestrategie aus Mitteln der
Bundesgesundheitsagentur.“
Projektkoordinatorin Sabine Brandstetter hob hervor: „Die
Jugendlichen wählen ihre Themen selbst und entwickeln dazu eigene
Projekte mit Umsetzungspartnern. Pro Gruppe stehen bis zu 500 Euro
Förderung für jedes Projekt zur Verfügung. Jugendeinrichtungen,
Schulen und Gemeinden unterstützen die Durchführung. Für sie gibt es
in den nächsten Wochen die ersten drei Informationsveranstaltungen:
am 21. September in Amstetten, am 8. Oktober in St. Pölten und am 13.
Oktober online.“ Am Ende der Projekte, die durch Workshops begleitet
werden, stehen die Jugendgesundheitskonferenzen, bei denen die
Gruppen anderen Jugendlichen ihre Projekte präsentieren können. Den
Auftakt machen Amstetten am 17. Juni 2027 und St. Pölten am 24. Juni
2027. Im Jahr 2028 folgen Mistelbach, Zwettl und Wiener Neustadt.
Damit erreicht das Angebot alle fünf Hauptregionen Niederösterreichs.
Weitere Informationen bei „Tut gut!“ unter 0676/8587034200, Mag.
Thomas Klemm, E-Mail [email protected] , www.noetutgut.at ,
bzw**.** Büro LR Kasser, Pressesprecher Jan Teubl, Telefon: 0676/812
12345, E-Mail [email protected] , oder beim Büro LR Martin
Antauer, Ing. Robert Lugar, Tel. +43 (0) 676 35 177 34, E-Mail
[email protected] , : www.moodup.at